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Beschleunigen Sie Ihre Webseiten


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Web-Beschleuniger werden von Webseiten wie Facebook oder Twitter verwendet. Dank dieser Technologien ist ein wiederholtes Einsehen von Webseiten wesentlich schneller. Zu den beliebtesten Methoden der Web-Beschleunigung gehören Memcache und Varnish. Ab 2012 sind sie auch in unserem Angebot zu finden. 

Der Einsatz von Beschleunigungstechnik hat eine positive Wirkung nicht nur auf den Betrieb der Webseite, sondern auch auf die Stabilität des Hostings. Ein Request, der direkt auf einer Client-Seite ausgeführt wird, ist schneller, als ein Request, der auf einem Remote-Server ausgeführt wird. Zwischengespeicherte Webseite ist in der Regel widerstandsfähiger gegen potenzielle Probleme mit der Performance von Web- oder Datenbankserver.

Memcache

Memcache ist ein distribuierter Zwischenspeicher, beziehungsweise eine key  = Value Datenbank. In solcher Datenbank wird ein Wert unter einem bestimmten Schlüssel gespeichert und darauffolgend wird dieser Wert mit Hilfe des Schlüssels wieder aufgerufen. Dieser Prozess ist schnell und einfach. Memcache wird eingesetzt, um hauptsächlich Ergebnisse aus Datenbanken zu speichern. Memcache eignet sich demnach besser für dynamisch generierte Webseiten, wie zum Beispiel verschiedene CMS oder E-Shops. Memcache wird von jeder Web-Anwendung unterstützt, die den Produktionseinsatz enthält.

Memcache finden Sie auf unserem Webhosting unter folgender Adresse: localhost:11211. Für Programmierer von Webapplikationen könnten sich bestimmt unsere Programmierungsanweisungen mit Hilfe von Memcache als hilfreich erweisen. Wenn Sie den Wert Ihrer Datenbank öfters verwenden und nicht ändern möchten, dann können Sie ihn direkt ins Memcache eingeben.

Seit letztem Jahr nutzen wir solchen modifizierten Einsatz für Sessions in PHP. Vorher haben wir vor allem einen Datenbankserver verwendet. Verzögerungen im Datenbankserver verursachten auch Verzögerungen im gesamten Webhosting. Das Problem wurde erst durch den Einsatz von Memcache-Servern  gelöst und seitdem ist dieses Problem nie wieder aufgetreten.

Varnish

Varnish ist ein sehr schneller Reverse-Proxy Webbeschleuniger, welcher vor allem für Zwischenspeicherung von statischen Inhalten entweder direkt im RAM, oder auf lokaler Festplatte entwickelt wurde. Ein Reverse-Proxy wird vor einem oder mehreren Webservern positioniert, um die Last zu verteilen. Er leitet also die Anforderungen auf diese Server weiter und falls er bereits im Besitz des Inhaltes ist, dann erledigt er die Anforderungen anstatt des Webservers. Damit senken die Ansprüche auf die Server wesentlich. Varnish ist daher ideal für Caching von Bildern, HTML, JavaScript und CSS – also er eignet sich nur für den statischen Inhalt.

In unserem Fall war es notwendig, Varnish mit unserer CDB-Datenbank zu verbinden. Es war nicht ganz einfach, da Varnish in seiner eigenen Sprache die CDB-Datenbank nicht unterstützt. Glücklicherweise unterstützt er aber die C Programmiersprache, die es ermöglicht hat, die Unterstützung für CDB-Datenbank neu zu programmieren. Die Möglichkeit der Ein- und Ausschaltung von Varnish nach Präferenz war notwendig. Dies wurde durch das DNS System gelöst. Um Varnish zu starten, genügt es, einfach die IP-Adresse der Webseite auf 195.210.29.47 zu ändern. Falls Sie es nur ausprobieren wollen, wie die Seite mit Varnish funktioniert, dann müssen Sie nichts ändern, sondern nur die getestete Domain so konfigurieren, dass die hosts-Datei auf die IP Adresse 194.210.29.47 eingestellt ist.

PHP-Beschleunigung

Eine dritte Technologie, die wir auf unseren Servern schon längere Zeit benutzen, ist die PHP-Beschleunigung. Wir verwenden den eAccelerator. Dieser PHP-Beschleuniger übersetzt den Quellcode der PHP-Anwendung in Bytecode, den er dann direkt weiter verwendet. Auf PHP 4 ist der PHP-Beschleuniger standardmäßig aktiviert. Im Fall von PHP 5 und PHP 5.3 muss die Anwendung zuerst getestet werden, bevor sie eingesetzt wird.

Beschleunigung auf Ihrem Hosting

Der Einsatz von Memcache und Varnish auf unseren Servern war nicht einfach. Denn wir mussten auf die Bedürfnisse von Shared-Hosting achten, auf dem sich unterschiedliche Anwendungen von tausenden Benutzern befinden. Alle Beschleuniger können über den WebAdmin eingeschaltet werden. Wählen Sie die Domain, die Sie verwalten möchten, dann klicken Sie auf die Registerkarte “Web” im linken Menü und dann auf die HTTP-Beschleunigung.

Es geht um eine Beta-Version, die intern getestet wurde. Wir freuen uns deshalb auf Ihr Feedback! Achtung! Nach der Aktivierung von Varnish, wird die FTP-Verbindung nicht mehr funktionieren, weil sie eine andere IP Adresse verwendet, als die, die in den A-Record geführt wird. Daher ist es notwendig, eine alternative Verbindung zum FTP-Server zu verwenden (unten erwähnt).

Testen Sie Ihre Webseite über eine spezielle URL

Alle Webseiten können noch vor dem Wechsel der DNS-Einträge auf der URL http://d.websupport.at/domain.tld getestet werden. Der Client wird automatisch auf http://domain.tld.dataX.websupport.at/ umgeleitet. Subdomains können unter http://subdomain.domain.tld.dataX.websupport.at getestet werden. Die Buchstabe X in den obigen URLs ist die Servernummer und kann beim Hosting-Wechsel zwischen den Servern geändert werden. Demnach können Sie die phpinfo auf dem Hosting-Server testen.

Testen Sie Ihre Webseite mit der Hilfe von hosts-Datei

  1. Im Webadmin, bzw. in der Registerkarte “FTP”, finden Sie die IP-Adresse Ihres Hosting-Servers. Achtung! Diese Adresse ist für andere Kunden verschieden (siehe Screenshot).
  2. Bearbeiten Sie die hosts-Datei (Windows – c:/windows/system32/drivers/etc/hosts, Linux und Mac OS – /etc/hosts)
  3. Fügen Sie die Zeile ein: IP-Adresse www.ihredomain.at ihredomain.at

Zum Beispiel: 195.210.29.7 www.demohosting.at demohosting.at. Die IP-Adresse Ihres Servers konnte in der Registerkarte “FTP” im WebAdmin gefunden werden.

  1. Speichern Sie die Datei
  2. Geben Sie die Adresse http://www.ihredomain.at in Ihren Browser ein – die Webseite sollte von neuem Hosting hochgeladen werden
  3. Nach dem Testen entfernen Sie die Zeile aus der hosts-Datei.

 

IP Adresse für den A-record

IP-Adresse für den A-record

Hinzufügen eines neuen A-Datensatzes

Die IP-Adresse für den A-Datensatz finden Sie in der Liste der FTP Konten. Dieses Verfahren wird verwendet, damit die FTP Verbindung wieder unter der URI ftp.ihredomain.at auch nach der Aktivierung von Varnish erreichbar ist.

  1. Melden Sie sich im Webadmin an
  2. Wählen Sie die Domain, die Sie verwalten möchten
  3. Klicken Sie auf DNS im Menü links
  4. In der Registerkarte “A” klicken Sie rechts oben auf “Add” (hinzufügen)
  5. In das Formularfeld „host” geben Sie „ftp“ ein
  6. In das Formularfeld „IP“ fügen Sie die IP-Adresse ein, die in der Registerkarte FTP angegeben ist.
  7. Klicken Sie auf “erstellen”

Diese Funktion ist derzeit nur als Beta verfügbar. Deswegen kann es vorkommen, dass der A-Datensatz nicht auf allen Hostings funktionieren wird. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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